Es war ein Sonntag Morgen. Ende November. Ich wache auf. Dazu sei gesagt – es ist 5:57 Uhr.

Irgendwas ist anders! Ich spüre es ganz genau. JETZT ist der Zeitpunkt für einen Schwangerschaftstest.

„Aber ohne dass der Liebste dabei ist?“ – JA, ich halte es nicht mehr aus abzuwarten. Einen ganz günstigen Test hatte ich in meinem Nachtschrank bereits liegen. Ab ins Bad. Nach dem Test habe ich mich abgelenkt. Das Bad aufgeräumt, Kleidung in den Keller gebracht *lach* Morgens um 6 an einem Sonntag..

Ganz langsam gehe ich die Treppenstufen wieder nach oben. Denke immer wieder, dass ich mir nicht zu viele Hoffnungen machen sollte. Alle erzählen doch immer wie lange man auf ein Kind warten könnte. „1/2 Jahr bis ein ganzes Jahr ist doch normal“ – wie es immer so schön war. Wir waren erst im zweiten Übungszyklus. Also bloß nicht zu viele Hoffnungen machen.

Ich gehe ins Bad, nehme den Test und setze mich in mein Kreativzimmer. Mein liebster Raum im Haus derzeit.

Ein Blick – ZACK! Mir wird heiß! KRASS – eine zweite Linie! Ich muss über beide Ohren grinsen.

Gehe wie beduselt ins Bett. Liege da. KRASS – habe ich gerade richtig gesehen? Eine zweite Linie?

Nochmal aufstehen, nochmal nachsehen. Dieses mal schaue ich länger darauf. Und mir wird es immer bewusster.

Ich entschließe mich, ins Bett zu gehen, noch ein wenig zu ruhen. JAHA – falsch gedacht. Beschließen kann man vieles. Aber die Gefühle haben auch ein Wörtchen mitzureden.

Zwei Stunden halte ich es aus. Dann WECKE ich meinen Partner. Ich konnte es nicht mehr abwarten. Ich wollte, dass es noch realer wird.

„Schatz, ich habe einen Test gemacht!“ „Zeig“ -sagte er sofort, „aber ich weiß nicht wie das geht“, schob er hinterher. Da musste ich lachen. Ich versuchte keine Mine zu verziehen und holte den Test.

„Ok, ich sehe zwei Linien,“ sagte er „es hat geklappt, oder?“ „Jaaaaaaaa,“ rief ich. Und wir umarmten uns so ooo oo fest wir konnten. Das war ein atemberaubendes Gefühl! So etwas habe ich in meinem Leben noch nie erlebt. Noch nie.

Wir machten uns ein Frühstück und konnten es nicht so wirklich fassen. Irgendwann schlug mein Partner vor, einen zweiten Test zu kaufen. „Es gibt doch auch sowas mit Wochenbestimmung, oder?“ „Ja,“ grinste ich. „Ich fahre sofort los!“ „Schatz, es ist Sonntag. Dann musst du in die Stadt fahren in die Notapotheke.“ „Egal,“ erwiderte er und fuhr los.

Die Zeit kam mir ewig allein zu Hause vor. Ich räumte Dinge von A nach B. Und schielte immer wieder auf den günstigen Streifentest. Würde er wirklich stimmen?

ENDLICH, nach 35 Minuten kam mein Partner wieder. Ich riss ihm förmlich die Packung aus der Hand, rannte ins Bad.

Beim Warten auf das Ergebnis spannte ich ihn dieses mal natürlich voll mit ein. Das war toll. Also bekamen wir dieses besondere Erlebnis noch einmal zu zweit 🙂

Die Anzeige spring von dem blinkenden Symbol auf „SCHWANGER“ YES ! Es muss stimmen 🙂 Der Tag verging wie in einem Traum. Alles wirkte unheimlich unreal. Wir waren schon seit Wochen mit den allerbesten Freunden zum Kekse backen verabredet. Sie wussten ebenso von unserem Kinderwunsch. Wir wussten auch von ihrem 😉 Und meine Freundin ist genau vor vier Wochen schwanger geworden. Mal wieder – wie KRASS – wir sind quasi zeitgleich schwanger?

Als wir in deren Tür traten hatten alle eine große Freude in den Augen. Und es gab viele feste Umarmungen.

Wir sind wahnsinnig glücklich – und ganz gespannt auf jeden Tag der Schwangerschaft.

Das Jahr 2017 wird und ist bereits großartig.

Eure KandisKrümel

Kennt ihr diese Momente, in denen ihr plötzlich an eine Aktivität oder Ritual aus eurer Kindheit zurückdenkt? So von jetzt auf gleich – quasi?

Diesen Montag hatte ich letztens.. und zwar musste ich an meine Kindergartenzeit zurück denken. Jeden Morgen liebte ich es im Kindergarten in Ruhe anzukommen, meine Jacke und meine Tasche aufzuhängen, um dann gemütlich meinem Ritual zu folgen: Ab an den Maltisch. Was ich daran so toll fand? Das weiße Blatt Papier. Es fühlte sich damals immer schon toll an. Denn ich hatte die Möglichkeit etwas tolles daraus entstehen zu lassen. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: Ein kleiner Neuanfang im Alltag. Und davon können sich Erwachsene eine gute Scheibe abschneiden, oder? 😉

Am allerliebsten malte ich damals mit Wachsmalstiften. Ich mochte ihren Beschaffenheit und die Spuren, die sie auf dem Blatt hinterließen. Damit sei nicht gesagt, dass ich je gut malen konnte. Das konnte ich nie. ABER ich konnte immer in eine Welt abtauchen und in Ruhe in den durchaus lebhaften Kita-Tag starten.

Und dieser Wunsch überkam mich auch vor ein paar Tagen – Ein weißes Blatt vor mir zu haben.

Heute haben wir erstmal gemütlich ausgeschlafen und sind ganz langsam in den Tag gestartet. Nach dem Frühstück habe ich mir zwei To-Do´s auf die Liste gesetzt –  das reichte für heute 🙂Die Eintrittskarten von gestern Abend liegen hier auf meinem Schreibtisch und bringen mich immer wieder zum Träumen und Schmunzeln. Wir waren von einer tollen Einladung bei Freunden tagsüber noch in Schale geworfen und wollten den Samstag Abend jetzt nicht auf dem Sofa ausklingen lassen. Nachdem wir alle Stadthallen in der Umgebung und Theaterbühnen inspiziert hatten, stellten wir fest: Samstag Abend um 18 Uhr noch Karten für ein schönes Event zu finden wird schwierig. Eine Idee warf ich noch in den Raum. „Könnte nicht vielleicht irgendwas in Ibbenbüren sein?“ Google gefragt und Google spukte als erste Position die Ibbenbürener Schauburg aus. Ah sehr interessant, ein Musical soll dort laufen. Angerufen, eine super freundliche Dame am Telefon gehabt und sofort Karten reserviert. Kurze Zeit später schon los gefahren und was soll ich sagen? So einen schönen Samstag Abend habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Das werden wir wiederholen 🙂

Sodele, nachdem ich ein wenig aufgeräumt und rumgetrödelt habe, wurde es Zeit für ein entspannendes Bad.

Ich liebe wenn ich von Kneip Zusätze in Wasser gebe und sich so ganz langsam alles verteilt – als wenn ein Bild entsteht 🙂

Eine Whatsapp-Nachricht erreichte mich in der Mittagspause: „Heute Abend Lust auf Basteln?“ Hinter mir liegt ein bereits anstrengender Vormittag, die Aussicht auf den Nachmittag ist auch nicht besser – denn: akuter Personalmangel = mehr und vor allem die gleiche Arbeit wird auf alle übrig gebliebenen gesunden Mitarbeiter verteilt (genau, fragt sich dann, wie lange diese noch gesund bleiben – aber das ist ein anderes Thema 😉 ).
Ich dachte: „Oh, nööö, ich möchte auf mein Sofa und die Füße hochlegen! Nun soll ich heute Abend auch noch kreativ werden? Und Schere und Kleber bedienen?“img_1576
Ich antwortete: „Wie basteln? Was basteln wir? Wer überhaupt? Wir beide?“
Antwort: „Wird ne Bastelparty – kommen viele Frauen – der Sekt steht kalt! Bis nachher!“
Ich dachte: „Okay, sehr interessant, immerhin scheint für Spaß gesorgt zu sein. Wie nett, dass ich andere Menschen treffe, die nicht mit mir über die Arbeit reden. “
Ich antwortete: „Alles klar, bis später, freu mich auf dich.“
Der Tag ging so weiter, wie vorhergesagt. Anstrengend. Um 16 Uhr fühlte ich mich mehr als schlapp. Gönnte mir eine kurze Pause auf dem Sofa und schlich dann in die Badewanne. Ein Traum. 18:30 Uhr: Abfahrt.

Dort angekommen, begrüßte mich eine mir unbekannte Frau (kam mir aber direkt sehr sympathisch herüber), stellte sich mit ihrem Vornamen vor und fragte direkt ob wir uns „duzen“ wollen.
Ich dachte:

img_1646Huch, auf einmal ist es dunkel, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Wahnsinn, oder? Der totale Unterschied auf einmal. Aber, ich muss ja sagen, ich finde es toll! Man kann direkt die Kerzen und den Kamin anmachen, eine Kanne Tee kochen und gemütlich den neuen Tchibo-Katalog blättern. Man sieht die dreckigen Fenster nicht und die Suppen schmecken wieder richtig, richtig gut.
Dadurch, dass wir weniger im Haus und Garten machen, kommen wir auch viel schneller zur Ruhe und kommen abends zu dem entspannten Teil des Tages. Jetzt beginnt endlich wieder die Zeit, in der wir wieder mehr mit Freunden unternehmen, lange telefonieren oder auch mal einen Brief schreiben.

img_1549Der Herbst bringt den wundervollen

KÜRBIS

in unser Haus!

Ich liebe ihn soooo sehr 🙂 Am liebsten koche ich daraus Kürbissuppe oder dieses Kürbisbrot.

Ihr braucht:

  • 300 g Kürbisfleisch
  • 3 EL Wasser
  • 500g Weizenmehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 3 EL Milch
  • 100 ml Öl
  • 1 TL Salz

In meinem letzten Beitrag schrieb ich schon davon, wie toll es nun ist, dass es drinnen wieder gemütlich wird. Ein weiterer Pluspunkt für den Herbst ist eindeutig – MEHR ZEIT für Basteleien. Heute Abend habe ich mal wieder in meinem Masking-Tape-Karton gestöbert. Ich bin im Moment wieder sseeehrr auf dem Tripp 😉

Geburtstagskarten sollen es werden. Auch heute ist es mir wieder passiert: Ich habe eine Idee, eine ziemlich konkrete Vorstellung im Kopf. Aber beim TUN ändert sich alles immer wieder, geht euch das auch so? Manchmal?

Also los geht´ – ihr benötigt nur:

~ Motivpapierimg_1450

~ schlichtes Papier

~ Masking-Tape

~ Schere, Kleber, Fotokleber

Zu Beginn sichte ich immer meinen Vorrat. Ich habe mir über die Jahre sehr viel zugelegt. Das heißt, ich habe immer eine gute Auswahl. Ich kaufe mein Papier sehr gerne im Aldi und Tchibo. Auch bei Action habe ich in der letzten Zeit tolle Motivkarton (e ? ) entdeckt. Dort stimmt die Qimg_1456ualität und der Preis! Ich arbeite grundsätzlich immer sehr gerne mit etwas festerem Papier. Bei dem Masking-Tape ist es ähnlich. auch hier schaue ich immer mal wieder was es neues gibt (leider immer viiiel zu viiiel 😉 ) Im Sommer habe ich mir diese pinke Ordnungsbox zugelegt. Es ist einfach übersichtlicher und ordentlicher untergebracht und macht somit viel mehr Spaß damit zu werkeln. Zu Beginn habe ich mir diesen Schleifen-Karton ausgesucht (+ passende Tapes) und mir gedacht, die Vorderseite mit rosa Papier zu bekleben. Zudem wollte ich eine Wimpelkette aus Masking-Tape darüber „hängen“ Gesagt, getan. Jedoch habe ich bei dieser Karte mit Flüssigkleber gearbeitet – das hat das Papier (es war zu dünn) leider nicht vertragen, denn das ganze Blatt schlug Wellen. Also was lernen wir daraus? Erst ein Probestück kleben ODER einen Fotokleber verwenden.

Moin ihr Lieben!

Sooo, ich bin mal wieder bei den 12 von 12 dabei. Endlich habe ich mal direkt am Morgen an den Tag gedacht 🙂

Da wir immer noch jeden Tag fleißige Handwerker im Garten haben, koche ich erstmal ne große Kanne voll Kaffee.img_1503

Gestern Abend hatte ich noch einen Kuchen gebacken. Nur einen Rührkuchen 😉 Aber bei diesem Wetter wollte ich den lieben Menschen, die bei dem ungemütlichen Wetter bei uns werkeln, etwas Gutes tun.

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Danach ging ich zu der lieben Katze. Sie hat die ganze Nacht draußen verbracht und kam durchgefroren um 05:30 Uhr wieder in unser Haus.

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Ein Sonntag. Es regnete – nein es war eher Nieselregen. Also so richtig ungemütlich. Zumindestens draußen. Drinnen wird es dann ja erst recht gemütlich. Hinzu kam: Ein leerer Terminplaner für den Tag. Wieviele Wochen und Monate gab es das nicht mehr. Ein Termin jagte den nächsten. Geburtstage, Einweihnungsfeiern, Umzugsaktionen, Gartengestaltung, Kurzurlaube (ja auch die verursachen Unruhe) und so weiter und so fort. Aber da war er dieser Sonntag. Gemeinsam mit meinem Liebsten saß ich auf dem Sofa. Es war 12:20. Wir hatten sehr lange ausgeschlafen und gemütlich in Jogginganzug auf dem Sofa gefrühstückt. Dazu lief „Löwenzahn“ Wie in Kindertagen. Nach dem Frühstück überlegten wir gemeinsam was wir mit diesem so freien Sonntag machen könnten. Weg fahren? In ein Cafe? Ins Kino? Nein, wir wollten zu Hause bleiben. Einfach unser schönes zu Hause genießen. So lange haben wir daran gewerkelt (und sind auch immer noch dabei). So viel Zeit, Energie und auch Geld fließt in unser Eigenheim. Wir hatten noch nicht einmal Zeit, dieses Traumhaus nun so richtig zu genießen.

Hallo liebe Planer-Freunde 🙂

Ich habe mir heute gaaanz viel Zeit für mich genommen und widme mich voll und ganz meinen Hobbys. Unter anderem gehört natürlich das Gestalten von Kalendern, Karten und Briefen dazu.

Ich habe mir vor etwas längerer Zeit bei Tchibo neue Masking-Tapes bestellt. Ich habe zwar schon eine ganze Kiste im Vorrat, aber genau DIE Muster und Farben fehlten NATÜRLCH noch *lach*

Ja, ich gehe lieber Bastel-Utensilien als Kleidung shoppen!! 😉

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Also erstmal auspacken und begutachten. Zum Gestalten der Seiten meines ARC-Planers nehme ich die Kalenderseiten immer heraus, um freier gestalten zu können.

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