Seitdem ich im Spätsommer wieder angefangen habe zu arbeiten, mache ich mir immer mehr Gedanken um den perfekten Alltag: Wann verbringe ich Zeit mit meiner Tochter, wann putze ich, wann räume ich auf, wann treffen wir uns mit Freunden und wann läute ich den Feierabend für mich ein. In meinem Kopf kreisen die Gedanken um die vier großen Bereiche. Kind / Familienzeit, Arbeit, Haushalt und Me-Time. Und immer wieder bemerke ich, dass ich auf der Arbeit an zu Hause denke; was muss ich gleich tun sobald ich nach Hause komme, was muss am dringend erledigt werden? Wenn ich auf dem Heimweg bin, überdenke ich den weiteren Tagesverlauf. Tasche packen für den Nachmittagsausflug? Einkaufen? Was essen wir eigentlich heute Abend? Ebenso denke ich abends vorm Einschlafen an den nächsten Morgen; Wann müssen wir geduscht und mit gepackter Wickeltasche im Auto sitzen, was schaffe ich ggfs. noch vor der Arbeit, wenn ich z.B. erst am Mittag Dienstbeginn habe.

Ich fühle mich immer mehr unter Druck und ja gestresst. Obwohl ich mich in allen vier Bereichen grundsätzlich super wohl fühle. Ich freue mich auf die Arbeit, es tut so gut mit Kollegen zu sprechen, einfach mal wieder Ich zu sein, für ein paar Stunden die Mama-Rolle abgeben. Danach freue ich dann natürlich sehr auf zu Hause, meine Tochter und das Familienleben. Das nicht alles rosarot ist und der Kochlöffel sich von alleine schwingt, ist natürlich jedem klar. Auf mich warten jeden Tag viele Aufgaben, die ich gerne tue, aber auch anstrengend sind.

Können Babys schon Bücher lesen? Gibt es überhaupt Bücher für Babys? Haben Babys Interesse an Büchern?

Ohja!

Schnell unterschätzen wir die kleinen Wundermenschen. Wir haben ab ca. dem 7. Lebensmonat von Krümel angefangen, abends vor dem Zu-Bett-gehen, ein kleines Leseritual einzuführen. Nach nur kurzer Zeit war dieses Ritual schnell im alltäglichen Rythmus integriert und für unsere Tochter gehört es wie die Mahlzeiten und das Zähne putzen fest zu ihrem Tag. Nach dem Wickeln, Umziehen und Zähne putzen, zeigt sie deutliche Anzeichen zu den Büchern. Ganz gemütlich machen wir es uns auf dem Sofa oder in ihrem Kinderzimmer.

Zur Geburt haben wir ein paar Bücher geschenkt bekommen. Nun war ich auch einen Vormittag in Ruhe in unserer Buchhandlung vor Ort schlendern und habe besonders Bücher für Kinder unter einem Jahr gesucht. Es gibt unendlich viele klassiche Bilderbücher. Aber Bilderbücher für ganz kleine Kinder? Waren selbst mir als Erzieherin nicht wirklich viele bekannt.

Aber ich bin fündig geworden und möchte euch unsere Lieblingsbücher nun zeigen 🙂

*Der kleine weiße Fisch und sein Papa

Ein ausdruckstarkes Buch von Guido van Genechten. Seine Illustrationen sind groß, klar und minimalistisch. Der Autor spielt mit einem tollen Farbwechsel, die Bilder sind auch für Erwachsene ein Hingucker. Das Buch hat eine tolle Größe und passend dicke Pappseiten. In der Geschichte geht es um den kleinen weißen Fisch und seine Freunde. Jeder seine Freunde erzählt, von den besonderen Merkmalen seines Papas.

PAGE TOP