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In diesem Post habe ich euch über meine Erfahrungen während der EattrainloveChallenge berichtet und ein Fazit daraus gezogen. Nun möchte ich euch meine ganz persönlichen „Goldenen Regeln“ zu einem gesünderen, ausgeglichenen, und aktiveren Lebensstil zeigen:

1. Trinke 2 Liter Wasser oder Tee

Es ist soo wichtig, genug zu trinken! Unser Körper braucht Wasser zum Leben und um gut zu funktionieren. Ich bin so eine Kandidatin die das Trinken gerne mal vergisst. Ich habe einfach selten Durst. Vor allem an kälteren Tagen. Ich nehme mir nun jeden Morgen eine Flasche Wasser mit zur Arbeit (1 Liter) und trinke bewusst jede Stunde ein Glas davon. Bis mittags sollte diese dann wirklich leer sein. Ab dem Mittag koche ich mir gerne einen Tee – besonders gern mag ich Rooibuschtee, Grünen Tee und Schwarzen Tee (diesen eher im Winter).

2. Esse buntes Obst und Gemüse

Ich liebe es beim Einkaufen mich von den vielen Farben und Gerüchen von Obst- und Gemüsesorten inspirieren zu lassen. Ich höre auf meine innere Stimme, die mir sehr genau sagt, wonach ihr gerade ist – bzw. was mein Körper derzeit benötigt. Sehr wichtig ist mir, dass ich deutlich mehr Gemüse als Obst esse – das ist manchmal gar nicht so leicht, da ich Gemüse am liebsten in gedünsteter Form esse. Obst schmeckt eben suuuper im Rohzustand und stillt wunderbar den „Hieper“ auf Süßes. Ich versuche nun ganz viel Gemüse in die Hauptmahlzeiten zu integrieren und schneide mir z.B. Karotte und Paprika in mundgerechte Stücke am Morgen und nehme sie mit zur Arbeit.

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3. Nimm dir Auszeiten

Die Auszeiten müssen gar nicht lang sein, oftmals reicht es mir schon für 10 Minuten nach draußen zu gehen, die frische Luft genießen und Sonnenstrahlen tanken und vor allem – meinen Kopf frei bekommen! Ich finde es super wichtig einmal zu sich zu kehren, Gedanken komplett verschwinden lassen und auf sein Bewusstsein zu hören: Was brauchst du gerade um zu entspannen? Was tut dir JETZT gerade gut? Vielleicht ein kleiner Achtsamkeit-Spaziergang? Die kleinen Lebewesen auf der Erde bewusst wahrnehmen? Die Jahreszeit mit allen Sinnen spüren? Oder einfach die altbekannte „Augenpflege“ – wie mein Vater sie immer schon nannte? 🙂 (Auf Neudeutsch: Power-Napping?)

4. Esse in Ruhe und in Gesellschaft

Am Tisch entstehen bei uns oft sehr intensive Gespräche zu denen wir ohne unser gemeinsames Essen vermutlich nie gekommen wären. Die heutige Zeit ist oft vom Termindruck bestimmt. Der Job fordert, Überstunden werden gerne gesehen, einem Hobby möchte auch jeder nachgehen und Zeit für Freunde soll auch noch bleiben. Gemeinsam zu essen macht viel mehr Spaß, wir genießen es deutlich mehr und tauschen uns über neue Rezeptideen aus. UND: wir essen viel weniger und sind trotzdem satt und fühlen uns pudelwohl! Also – alles richtig gemacht 🙂

5.. Unterstreiche deine Glücksmomente

Ich präge mir schöne, witzige oder interessante Momente ein, indem ich sie gut in meinem Kopf abspeichere, in mein Dankbarkeitsbüchlein schreibe oder mein Smartphone zücke und es fotografiere ( Hier mein Aufruf zum #Glücksmoment ). Aber vor allem behalte ich diese Momente ganz fest in meinem Herzen und denke sehr gerne daran zurück! Sie geben Kraft in schwierigen Zeiten und zeigen mir auf: Nach einer dunklen Wolke, kommt garantiert wieder eine helle! Glaubt mir 🙂

6. Bringe Bewegung in deinen Alltag

Bewegung sorgt für Glücksgefühle, die Muskeln werden beansprucht und aufgebaut und der Körper fühlt sich gut – denn der Mensch ist ein Bewegungstier! Durch unsere vielen (tollen) Hilfsmittel werden wir immer bequemer, denken nicht mal mehr daran mit dem Bus in die Stadt zu fahren (und somit zumindest zur Bushaltestelle zu laufen etc.) oder das Rad für den kurzen Weg zum Dorflädchen zu nehmen. Damit soll endgültig Schluss sein! Ein wirklicher Vorteil vom Fahrrad-Einkauf: Wir kaufen deutlich weniger ein und immer noch mehr als genug zum satt werden. Denn irgendwann sind die Körbe voll und ich muss gut auswählen, welche Teilchen auf das Band an der Kasse kommen. Und ich finde es sooo erleichternd in meinem Kopf nur an den heutigen Tag und deren Ernährung zu denken. Morgen ist schleißlich ein neuer Tag, an dem ich ganz andere Bedürfnisse an mein Essen stelle – und dann fahre ich einfach wieder in den Laden und lasse mich inspirieren. Also: Jeden Tag sollte Bewegung in den Alltag gebracht werden!

7. Höre dir andere Sichtweisen an und spreche mit deinen Liebsten

Ein so wichtiger Punkt für mich in meinem Leben! Sobald z.B. Veränderungen anstehen, Entscheidungen getroffen werden müssen oder Etwas nicht nach meinen jahrelang durchgeführten Abläufen passt, fühle ich mich im ersten Moment manchmal schlecht. Ich denke dann, ich habe keine „richtigen“ Sichtweisen oder Meinungen. Jedoch, das ist der völlig falsch Ansatz! Es gibt immer wieder verschiedenste Meinungen zu einem Thema, das ist ganz normal, wir sind alle soo unterschiedlich – und das ist auch gut so! In der letzten Zeit habe ich gelernt, erst einmal offen auf neue Situationen zu zu gehen, mich überraschen zu lassen und mir eben nicht zu schnell ein Urteil zu bilden. Und ein weiterer wichtiger Punkt: REDE!! Erst im Gespräch können wir die Gedankengänge anderer Menschen nachvollziehen und evtl. auch verstehen. In die Aussage vom Gegenüber können wir soo viel (Falsches) hineininterpretieren! Und das ist nicht fair! Also erst einmal durcharmen, nachfragen und ruhig ein kurzes Gespräch darüber beginnen. Oft zeigen sich dann ganz neue Wege, die einem vorher völlig fremd waren.

Ich denke, ich habe einen guten Einblick in meine Sichtweise zu einem ausgeglichenen Leben gegeben 😉

Könnt ihr sie nachvollziehen? Habt ihr auch Verhaltensweisen, die immer wieder kehren und euch gut tun?

Viele Grüße,

euer KandisKrümel